Migrantengewalt - Die tägliche Angst

Gewalt durch ausländische Jugendliche (Symbolbild) Foto: picture alliance/KEYSTONE

Es ist ein Fall, wie er an deutschen Schulen mittlerweile fast zum traurigen Alltag geworden ist. Zwei Schüler einer Neubrandenburger Gesamtschule werden außerhalb des Schulgebäudes von fünf syrischen Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 18 angepöbelt und zusammengeschlagen. Mehr noch als die Verletzungen, wegen denen die beiden 15- und 16jährigen am Donnerstag behandelt werden mußten, zeigt der Fall eines: die Unsicherheit an deutschen Schulen für einheimische Kinder nimmt immer weiter zu.

Doch nur selten nennen die Polizeidienststellen so klar Roß und Reiter wie in diesem Fall. Opfer Deutsche, Täter Ausländer. Liest man entsprechende Berichte aus anderen Bundesländern, erschöpfen sich Angaben häufig in Sätzen wie „Gewalt an Schulen steigt“ oder „Immer mehr Jugendliche neigen zu Gewalt“. Man muß schon zwischen den Zeilen lesen, um sich dann dem Kern der Sache zu nähern.

AfD: Nase voll von Kuscheljustiz

Der asylpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Enrico Komning, selbst aus Neubrandenburg, redet gegenüber der JUNGEN FREIHEIT zu dem Fall an der „Vier Tore“-Gesamtschule Klartext: „Es ist eine riesige Sauerei, daß unsere Kinder mitten am Tag von Ausländern drangsaliert, bepöbelt und geschlagen werden. Die Täter sind unverzüglich abzuschieben. Die Leute haben die Nase voll von Kuscheljustiz und den ständigen Verharmlosungen.“ Den Opfern wünsche er eine schnelle Genesung, den Tätern „einen schnellen Heimflug“.

Im Mai hatte der Fall einer Grundschule in Hannover deutschlandweit für Schlagzeilen gesorgt. Eltern haben dort Protokolle über die tägliche Gewalt geführt: Bandenkriege, Schläge, Beleidigungen. Auf die Eltern der tatverdächtigen Schüler brauchte dort niemand zu hoffen: „Ich stech dich ab“, soll ein Vater laut dem Bericht der Bild-Zeitung einer Lehrerin gedroht haben, die mit ihm über das Fehlverhalten seiner Kinder sprechen wollte. 90 Prozent der Schüler dort: Migranten.
In Forchheim war es im März eine Gruppe von rund 15 Personen gewesen, die am Rande eines Schulkonzerts Schüler der oberfränkischen Mittelschule verprügelten. Bisher gelang es der Polizei, nur einen Täter aus der Gruppe dingfest zu machen: einen 17jährigen Asylbewerber. Im schleswig-holsteinischen Schwarzenbek drangsalierte im vergangenen Jahr ebenfalls eine Gruppe von 15 Asylbewerberkindern ihre Mitschüler.

Rückzug aus dem öffentlichen Raum

Drei weitere Fälle, die nur exemplarisch für ein Problem stehen, von dem deutsche Eltern, die ihre Kinder an Schulen in Problemvierteln schicken müssen, längst ein Lied singen können. In keiner Statistik taucht dagegen die Angst auf, mit der deutsche Schüler hierzulande gerade Haupt- und Gesamtschulen besuchen.
Die Angst, auf dem Nachhauseweg von einer Gruppe Jugendlicher mit Einwanderungshintergrund bedroht und geschlagen zu werden. Das daraus resultierende Vermeidungsverhalten (andere Wege zur Schule gehen, sich von den Eltern bringen zu lassen etc.) läßt sich ebenfalls nicht in Zahlen fassen. Es ist ein Rückzug aus dem öffentlichen Raum in Raten. Auch so geht Verdrängung.

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